Siehe, ich mache alles NEU!

Den Satz könnte man für ziemlich vollmundig halten, jedenfalls wenn ihn irgendein Mensch aussgesprochen hätte. Wer kann das schon: Alles neu machen! Der Satz stammt aber direkt aus dem Mund Gottes. Er kann so einen Satz sagen und dabei absolut glaubwürdig bleiben. Er ist der Schöpfer des Universums. Für ihn ist nichts unmöglich. Der Evangelist Johannes empfängt die Vision einer neuen Erde, in der Gott unter den Menschen wohnen wird. Es wird dort keinen Schmerz, keinen Tod und keine Tränen mehr geben. Das sind doch richtig gute Aussichten. Das gibt Hoffnung, oder?

Wichtig zu wissen für uns heute ist: Die Erneuerung, von der hier gesprochen wird, beginnt nicht in ferner Zukunft. Sie hat schon begonnen mit dem Kommen des Reiches Gottes. Vielleicht sogar hat sie schon in deinem Herzen begonnen und du kannst im neuen Jahr dein Leben und die Umstände deines Lebens im Licht der Offenbarung Gottes sehen. Übrigens, und das wissen wir ja: Gott ist grundsätzlich mehr an unserem innersten Wesen interessiert als an unseren Umständen. Das erinnert mich an Paulus, der im 2.Korintherbrief 5, 17 schreibt: „Darum, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.“ Dies ist natürlich kein passiver Prozess, der gegen unseren Willen an uns vollzogen wird. Es braucht unser Mitwirken. Wie? Durch kontinuierliches Austauschen mit Gott (Gebet), die Auseinandersetzung mit Gottes Wort, durch lebendige Gemeinschaft mit anderen und der beständigen Offenheit für die Führung durch Gottes Geist.

Gerne lade ich dich dazu ein, dass du mit offenem Herzen, mutig fragst: Wie kann ich in diesem neuen Jahr Raum für Erneuerung schaffen? Welche Strukturen und Traditonen muss ich vielleicht hinterfragen, um Raum für Neues zu schaffen?

„Siehe, ich mache alles neu.“ Die Worte sind nicht nur Verheissung, sie sind Herausforderung für uns. Sind wir bereit dazu?

Mit herzlichen Grüsse und Segenswünschen